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Techniken

Techniken 2017

Zarzo-Technik: Die Technik stammt ursprünglich aus Spanien und wird dort für allerlei  – meist zweidimensionale – Alltagsflechtereien verwendet.
Bei dieser Technik entstehen lange Schläge und Überkreuzungen mit langen Weidenruten. Es bildet sich  eine ganz charakteristische Struktur und Optik, die viel Raum für eigene Gestaltungsmöglichkeit lässt.

Burkina-Technik: eine Spiraltechnik aus dem südlichen Mittelmeerraum und Afrika. Typisch ist die Transparenz und optische Leichtigkeit dieser Flechtweise. Mit dieser Flechtart sind mit etwas Übung ganz außergewöhnliche Formgebungen möglich.

„donkey-basket“ filigran: beim traditionellen irischen „donkey-basket“ wird  der Rumpf in einer Mischung aus „Fitze“ und „Kimme“ geflochten und ist extrem stabil! In diesem Jahr wird ein ovaler Henkelkorb mit Weiden geflochten. Das Rumpfgeflecht ist zierlich, offen und dennoch robust wie der ursprüngliche Eselskorb.

Sechseckgeflecht: durch legen von Weidenschienen, oder anderem flachen Material entsteht eine geometrische Struktur mit sternförmiger Anmutung. Das Geflecht ist sehr materialsparend, luftig und durch die Kreuzungen in mehrere Richtungen sehr stabil.
Man findet diese Technik häufig zur Verarbeitung von Rattan in Asien, aber auch in der hierzulande traditionellen Feinflechterei werden damit Weiden verarbeitet.

Wulstkimme
Diese Technik entsteht durch das Verdrehen mehrerer Weidenstränge. Bei dieser endlosen Kimme werden dünne Weiden zu einem dicken Strang gebündelt. Die entstehende Struktur beeindruckt durch ihre optische Klarheit.

 

Vergangene Sommerakademien

Arbeiten mit „Esparto-Gras, einem sehr stabilen spanischen Steppengras. Im einen Kurs wird gelehrt, wie das Material zunächst „gequetscht“ wird, daraus dann breite, flache Zöpfe geflochten und dann 3-dimensionale Objekte (in dem Fall ein Paar 100% biologisch abbaubare Schuhe) zusammengenäht werden. Im andern Kurs vermittelt Carlos Fontales eine in Spanien beheimatete traditionelle Flechttechnik, bei der die Halme direkt in Strängen miteinander verflochten werden.

Spankorbmacherei mit Fichtenholz. Die Flechterei mit Spänen, d.h. ursprünglich von Hand „abgezogenen“, flachen Holzbändern ist eine weltweit verbreitete Flechttechnik. Herr Herold vermittelt zunächst das Wissen um Erntezeit, Auswahl der passenden Fichtenstämme und deren Ernte, sowie das Herstellen der Späne von Hand. Dann erst -nach der aufwändigen und kunstvollen Herstellung des Flechtmaterials- kann ein kleiner Korb gefertigt werden.

„Aufgebundener Boden und Fitzen“sind 2 wichtige Grundtechniken der Flechterei. Beim aufgebundenen Boden werden nach bestimmten Prinzipien senkrechte und waagrechte Weiden(schienen) aufeinander angebunden, wobei auch das korrekte Ansetzen von neuen Bindeschienen gelernt wird. Diese vom Grundriss her eckigen Böden dienen als Grundlage für z.B. „freie Fitzerei“- d.h. mit 2 „Fäden“ werden nun die Weiden(schienen) miteinander verbunden und bilden so den „Körper“ in die 3. Dimension. Beim Fitzen lernen Sie hier den Unterschied zwischen „linker“ und „rechter“ Fitze und das Ansetzen von neuem Bindematerial und die Tricks zur gekonnten, gewollten Formgebung! Davor aber, erlernen Sie aber die Zubereitung des Flechtmaterials: mittels Dreispalter und Handhobel!

Flechten mit Kastanienrinde ist die Grundlage in dem Kurs von Alexandra Marks. Zunächst werden die Rinden auf gewünschte Breite geschnitten, passend zur gewünschten Größe und Form der Tasche. Wie kommt man von einer eckigen Bodenfläche auf eine Taschenform? Wie setzt man Flechtbänder unauffällgi und stabil neu an? Wie bildet man den Rand? Wie flicht man einen Deckel ran?  Sie lernen die Grundlagen des Flechtens mit flachen Bändern…das Sie beliebig auf andere Materialien und Gegenstände anwenden können.

Ovaler Henkelkorb, bei diesem Kurs lernt man alle Grundlagen der „klassischen Korbmacherei„- auch „geschlagene Arbeit“ genannt. „Geschlagene Arbeit“, weil hier zum Verdichten des Rumpfgeflechts immer wieder mit einem „Schlageisen“ auf die Weidenruten geklopft wird. Kimme, Fitze, Schicht, Zuschlag…Henkelwicklung. Alle diese Grundtechniken des Flechtens werden hier vermittelt.

Wulstwickeltechnik, eine weltweit bekannte Stroh- und Grasflechttechnik, die  hier zu Lande zum Beispiel für die Herstellung von Bienenkörben und Brotbackschalen verwendet wird. Mit einem Faden können aus dünnen Gräser dicke Stränge gewickelt und verbunden werden . Das „Wulstwickeln“ lässt sich gut auf viele Naturmaterialien übertragen, so dass mit Grundkenntnissen ganz unterschiedliche duftende Dinge entstehen können. Z.B. Sitzkissen, Schalen, Hocker….

Rasselgeflecht/Spiralgeflecht/Glockengeflecht : unter diesen 3 Namen ist diese Flechttechnik bekannt. Bekannt sind solche Arbeiten in der ganzen Welt, meist aus Stroh und Gräsern geflochten.
Das Besondere: hierbei werden die Weiden im Prinzip nur miteinander verschlungen, wodurch sich -je nach Anzahl der Weiden- unterschiedlichste Formen bilden lassen und immer ein Spiralmuster entsteht. Dabei ist die Anzahl der Weiden (fast) beliebig -entgegen der fälschlicherweise in manchen Büchern gemachten Angaben. Die Weidenanzahl bestimmt jedoch die mögliche Formgebung und  optische „Spiralwirkung“.

Chaosgeflecht
Das optisch chaotisch wirkende Geflecht entsteht durch das planvolle ineinander Verschlingen von Weiden, oder anderen Materialien. Hierbei ist es sehr wichtig sehr materialgerecht zu arbeiten, um Knicke zu vermeiden. Das Erkunden der Eigenschaften des jeweiligen Flechtmaterials ist bei dieser Technik von besonderer Bedeutung. Die Formgebung entsteht durch Hilfskonstruktionen, die zu gegebenem Zeitpunkt wieder entfernt werden, um die „chaotische“ Struktur des Geflechts optisch nicht zu durchbrechen.

Nansa-Technik
Diese uralte mediterrane Technik besticht durch ihre luftige Optik bei gleichzeitiger Stabilität. Traditionelle, zum Fischfang geflochtene Reusen werden aus lokal vorhandenen Materialien, wie Pfahlrohr, Binse und Olivenzweigen hergestellt. Als Verbindungsmaterial dient eine reissfeste Schnur. Mit ihrer Hilfe werden die Materialien in stabilen Dreiecksverbindungen fest zusammengefasst.

Wulstkimme
Diese Technik entsteht durch das Verdrehen mehrerer Weidenstränge. Bei dieser endlosen Kimme werden dünne Weiden zu einem dicken Strang gebündelt. Die entstehende Struktur beeindruckt durch ihre optische Klarheit.

Rahmenkörbe
Bei dieser Technik wird zuerst der Rahmen, das heißt der Rand des Korbes, hergestellt. Ausgehend hiervon wird die Formgebung des Rumpfes über die Länge der eingezogenen Rippen festgelegt. Das Geflecht entwickelt sich von zwei Seiten zur Mitte hin. Es entstehen robuste Körbe mit ganz charakteristischem Aussehen.

Burkina-Technik: eine Spiraltechnik aus dem südlichen Mittelmeerraum und Afrika. Typisch ist die Transparenz und optische Leichtigkeit dieser Flechtweise. Mit dieser Flechtart sind mit etwas Übung ganz außergewöhnliche Formgebungen möglich.

„donkey-basket“: der irische „donkey-basket“ hat 4 Besonderheiten: 1) er wird „verkehrt herum“ geflochten: zuerst der Rumpf an dann der Boden. Darum werden die Staken erst in den Boden gesteckt. 2) Die Technik des Rumpfes ist eine Mischung aus „Fitze“ und „Kimme“- und extrem stabil! 3) der Boden wird am Schluss mit den Resten ausgeflochten- extrem materialsparend! 4) mit etwas Übung gibt es wohl kaum eine schnellere Möglichkeit einen solch stabilen Korb zu flechten!  Mit einer Filzeinlage  z.B. der perfekte Holzkorb.

Ajour-Technik: eine traditionelle, französische Technik zur Herstellung gestäbt-gefitzter Körbe aus Weide. Speziell ist dabei der Boden, für den ein Weidenbügel ausgeflochten wird. An den Bügel werden dann die vorher „angeschalmten“, d.h. abgeflachten Weiden für den Rumpf angebunden. Auch hierfür sind spezielle Handgriffe  und Geschick gefragt.

Feinflechterei: gearbeitet wird hier mit dem Dreispalter (um die Weiden längs in 3 gleiche Teile aufzuspalten), mit der Hobelbank mit Dickenhobel und Breitenhobel (um die Schienen auf gewünschte Stärke und Breite zu bekommen). Gewisse flechterische Grundtechniken wie z.B. das „Aufbinden“  und „Fitzen“ werden vermittelt.

Gartenkorb: Bodenaufbruch, Anschalmen, Aufstaken, Fitzen, Zäunen, Schichten, Kimme, Zuschlag….für einen ganz „normalen“ Korb sind eine Menge  unterschiedliche Handgriffe nötig…drum brauchen Anfänger auch 2 Tage für einen solchen.

Rasselgeflecht/Spiralgeflecht/Glockengeflecht : unter diesen 3 Namen ist diese Flechttechnik bekannt. Bekannt sind solche Arbeiten in der ganzen Welt, meist aus Stroh und Gräsern geflochten.

Das Besondere: hierbei werden die Weiden im Prinzip nur miteinander verschlungen, wodurch sich -je nach Anzahl der Weiden- unterschiedlichste Formen bilden lassen und immer ein Spiralmuster entsteht. Dabei ist die Anzahl der Weiden (fast) beliebig -entgegen der fälschlicherweise in manchen Büchern gemachten Angaben. Die Weidenanzahl bestimmt jedoch die mögliche Formgebung und  optische „Spiralwirkung“.