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Oberfränkische Feinflechterei – flechten mit feinen Weidenschienen, Sa.01.08.-Di.04.08.2026

Kursleitung: Stefan Meiners

Die Feinflechterei hat in Oberfranken eine lange Tradition. Im deutschen Korbmuseum in Michelau kann man eine große Sammlung an außergewöhnlichen Stücken sehen und in die Geschichte dieses besonderen Zweiges der Korbmacherei eintauchen.

Im Kurs werden lange geschälte Weiden mit einem Holzkeil in drei Teile gespalten und anschließend auf dem „oberfränkischen“ Weidenhobel (Hobelbank) von Hand auf die passende Dicke und Breite gehobelt. Diese Arbeit erfordert zunächst einiges an Zeit, Geduld und Geschick bis das Material für das Werkstück vorbereitet ist.

Die vorbereiteten Schienen werden dann über eine runde Holzform zu einer Schale geflochten. Wir werden uns mit dem Siebgeflecht und dem Sechseckgeflecht auseinandersetzten.

Der Randabschluss verleiht der Schale zusätzlichen optischen Reiz und Stabilität. Dafür werden Randbügel auf Formen aufgezogen, geschalmt und verleimt, am Korb befestigt und mit Weidenschienen überwickelt.

Die Materialvorbereitung sowie das eigentliche Flechten sind sehr arbeits- und zeitintensiv, weshalb der Kurs auf 4 Tage angesetzt ist.

Der Kurs ist für Anfänger geeignet. Fortgeschrittene können nach Rücksprache ein eigenes bzw. aufwändigeres Flechtwerk gestalten.

 

Lerninhalte:

# Materialkunde Weide

# Weiden spalten und hobeln

# Arbeiten über Form

# Flechtwerkgestaltung

 

Für Anfänger*innen und fortgeschrittene Flechter*innen

Kosten 574 Euro für 4 Tage